Wenn wir schon nicht zur Eröffnung der Dippemess in Frankfurt sind, dann nehmen wir wenigstens die Achterbahn mit nach Freiburg – so oder so ähnlich dachten es sich wohl die U11 Spieler, die am vergangenen Samstag in Freiburg zum Thomas-Dolak-Turnier antraten.

Gespielt wurde nach dem Prinzip „Jeder gegen Jeden“, was letztendlich inklusive der Platzierungsspiele 7 Begegnungen an einem Tag waren. Die Löwen haben im ersten Spiel sofort Fahrt nach oben aufgenommen und konnten im ersten Spiel einen 3:0 Sieg einfahren. Im anschließenden Spiel ging es dann leider mit einem 2:3 Richtung Talfahrt. Doch damit nicht genug. Auch die nächsten Spiele gingen mit 0:3 und 1:3 verloren. Doch Gefühle und Frust im Keller zu lassen, das ist keine Eigenschaft von echten Löwen. Die Kräfte wurden mobilisiert, das Team eingeschworen und los gings: EHC Herrischried gegen die Löwen Frankfurt.

 0:1, 0:2, 0:3, 0:4, 0:5 Sieg. Die Achterbahnfahrt hat damit ihren Höhepunkt erreicht – oder etwa doch nicht? Das nächste Spiel gegen Schaffhausen endete mit einem 4:4 in letzter Sekunde. Das bedeutete das Platzierungsspiel um Platz 5. Der letzte Gegner war der erste Gegner des Tages. Der Start damit das Ziel. Und was für ein Ziel. Hatte man Colmar U11 morgens mit 5:0 geschlagen, hat man jetzt nochmal alles für die Glücksgefühle im Bauch gegeben. Das Ergebnis: 9:0 für die Löwen.