Nach einer sehr ermüdenden und anstrengenden Anreise traf unsere U15 auf Krefeld in der Rheinlandhalle. Die über vier Stunden dauernde Busfahrt, getrübt durch erhebliches Verkehrsaufkommen und Staus im Großraum Köln, hatte sowohl Spieler, Trainer, Betreuer und die mitreisenden Fans schon vor dem Spiel in Mitleidenschaft gezogen. Die Vorbereitung wie Warm-Up, Umziehen und die Einspielzeit auf dem Eis musste also verkürzt werden und es ging mit Hektik aufs Eis und somit ins erste Liga-Spiel der Eishockey-Saison 2018/2019.

Nach nur drei Minuten kam es dann zum ersten Treffer für den Krefelder e.V., wobei man sicherlich über dieses Tor diskutieren kann, es jedoch eine Art Schockstarre und Frustration im Team der Löwen auslöste. Das Frankfurter Team lies durch eigene Fehler, unkonzentriertes Spielen und schlechte Chancenverwertung die Krefelder immer stärker werden, diese wiederum nutzten ihre Chancen eiskalt und konnten so das erste Drittel eindeutig mit 5:0 für sich entscheiden.

Unsere Jungs kamen gestärkt und voller Selbstbewusstsein aus der Kabine und die Mannschaft zeigte tolles Engagement. Obwohl in der 12. Minute die Führung der Krefelder auf 6:0 ausgebaut wurde, kam die U-15 immer besser ins Spiel und machten es den Hausherren zusehends schwerer, vor das Tor der Löwen zu kommen. Nun zeigten die Löwen ihre Zähne und die Antwort war eine Minute später der verdiente Anschlusstreffer zum 6:1. Auch wenn das zweite Drittel mit 3:1 erneut an die Krefelder ging, war die U-15 nun engagierter und aggressiver als im 1. Drittel.

Im 3. Drittel zeigte sich nun die ganze Stärke der Löwen-Mannschaft und sie wurde mit dem erneuten Anschlusstreffer zum 8:2 in der 46. Minute belohnt. Nun drückte die U-15 weiter nach vorne, um noch  einmal alles zu geben und zwang die Krefelder in die Defensive. Allerdings waren deren Befreiungskonter immer noch sehr gefährlich, führten aber zu keinen weiteren Treffern.  Auch die Strafzeiten der Krefelder konnten die Löwen im Überzahlspiel nicht mehr nutzen, um noch weitere Anschlusstreffer zu erzielen, das letzte Drittel ging eindeutig aber knapp mit 1:0 an Frankfurt.

Auch wenn der Auftakt nicht nach Wunsch verlief, ist erhebliches Potential, Willenskraft und Teamgeist in der Mannschaft vorhanden und jeder blickt nun auf das nächste Spiel gegen die EJ Kassel.