Für unsere U20 gab es am Wochenende einen Sieg und eine Niederlage bei den Moskitos aus Essen. Am Samstag unterlag man mit 9:2, während am Sonntag ein 4:1 Sieg gefeiert werden konnte.

Durch die staubedingte verspätete Anreise am Samstag erreichte der U20-Tross erst 35 Minuten vor Spielbeginn die Essener-Eisporthalle am Westbahnhof. Das 1:0 für die Hausherren fiel aus dem Nichts, nachdem man zunächst trotz der widrigen Anfahrt gut ins Spiel fand. Beim folgenden 2:0 wurde man in eigener Überzahl ausgekontert. Insgesamt war die Laufbereitschaft zu niedrig, sodass am Ende eine Schussstatistik von 14:8 im ersten Drittel zu Buche stand.

Im zweiten Drittel gab es einen Blitzstart der Löwen und den Anschlusstreffer zum 1:2 durch Niko Lehtonen, der seinen eigenen Abpraller nutzen konnte und dem Torhüter die Scheibe durch die Beine schob. Leider führte der frühe Treffer nicht zur Aufholjagd, sondern vielmehr agierte man weiter in der eigenen Zone nahezu körperlos, sodass sich einzelne Essener Spieler immer wieder problemlos vor den Frankfurter Schlussmann Jascha Strobel durchspielen konnten und so war der Treffer zum 3:1 nur eine Frage der Zeit.

Das erste Unterzahlspiel kurze Zeit später war nach nur wenigen Sekunden bereits wieder beendet, als die Essener sich wiederum "untouched" durchkombinieren konnten. Nun schien man völlig von der Rolle zu sein und noch in der gleichen 31. Spielminute fiel das 5:1 nach dem gleichen Muster. Mit den wenigen, eigenen guten Chancen ging man im Gegenzug zu fahrlässig um und so scheiterte Frederik Stehl dreimal frei vor dem Tor der Gastgeber.

Als abermals der Slot vorm eigenen Tor nicht abgeschirmt wurde fiel das 6:1 für die Hausherren. Die zunehmenden Strafzeiten, die man nun zog, erschwerten den Weg um ins eigene Spiel zurückzufinden. Auch im eigenen Powerplay erspielte man sich kaum Chancen, sodass es mit diesem Zwischenstand in die zweite Pause ging.

Nachdem die Essener zu Beginn des Schlussabschnitts das Frankfurter Tor mit Schüssen am laufenden Band eindeckten war das 7:1 nur eine Formsache. Ein erneutes Überzahlspiel führte statt zum eigenen Torerfolg zum 1:8 aus Löwensicht, als man sich erneut auskontern ließ. In einem weiteren Unterzahlspiel konnte man einen weiteren Gegentreffer verhindern, als Max Weber ein "steal" an der eigenen blauen Linie gelang und er den Break-Away sehenswert zum 2:8 abschloss. Aus einem abermaligen Wechselfehler folgte in folgenden Unterzahlspiel direkt der nächste Treffer der Essener zum 2:9. Dieses Ergebnis war dann auch der Endstand in einem aus Löwensicht verschenktem Spiel.

Essener Moskitos - Löwen Frankfurt 1:4

Hellwach ging es am Sonntagmorgen in die zweite Partie gegen Essen. Bereits in der ersten Minute gelang es dem Löwen-Nachwuchs mit drei schnellen Pässen aus dem eigenen Drittel von Weitzer initiiert über Lehtonen zu Frederik Stehl, der mit einem fulminanten Schuss in den linken Winkel nach 23. Sekunden zur 1:0 Führung vollstreckte. Die wesentlich bessere Spielkontrolle resultierte aus der individuellen Laufbereitschaft eines jeden Spielers und so wurde die zweite Einschussmöglichkeit durch Niko Lehtonen mit einem sehenswerten Handgelenkschuss in den rechten Winkel in der 6. Spielminute zum 2:0 genutzt. In einem starken Unterzahlspiel, in dem man die erste Strafe für Essen ziehen konnte, gelang erneut Niko Lehtonen der Treffer zum 3:0 beim 4 gegen 4.

Nach gutem Start in das zweite Drittel und einem erneuten Wechselfehler konnte man mit aufopferungsvollem Kampf diese Unterzahlsituation unbeschadet überstehen. Die eigenen guten Chancen konnten die internationalen Plexiglastester aus Frankfurt allerdings nicht nutzen und so entwickelte sich eine muntere Partie von coast to coast. Kurz vor Ende des zweiten Spielabschnitts konnte Niko Lehtonen dann einen Abpraller zum 4-0 für die Junglöwen verwerten und erzielte somit seinen vierten Hattrick in dieser Saison.

Im dritten Drittel entwickelte sich die Partie zu einer Abwehrschlacht bei der eine Angriffswelle der Hausherren auf die nächste folgte. Ein Konter von Max Weber landete leider nur am Querbalken und so kam das was sich bis dahin abzeichnete - man konnte die Scheibe im eigenen Drittel nicht klären und ein Essener Angreifer tankte sich durch drei Löwenspieler durch und ließ dem bis dahin überragenden Jascha Strobel keine Chance und der zwischenzeitliche Spielstand lautete 4:1 aus Löwensicht.

Mit aller Macht stemmte sich das Löwenrudel gegen die Angriffspower der Hausherren und siegten Dank der kämpferischen Leistung letztlich nicht unverdient mit 4:1.