In der Landesliga kam es am vergangenen Samstag zum internationalen Vergleich in der Frankfurter Eissporthalle. Aus Belgien kamen die Grizzlys Liége mit dem Ziel die Punkte mit nach Wallonien zu nehmen.

Jedoch hatte das Team von Coach „Sissi“, das persönlich etwas gegen die ambitionierten Ziele der Grizzlys zu haben schien, anderes Vorgenommen.

So war Sandra Walter an vier der fünf Frankfurter Tore beteiligt. Bereits nach etwa vier Minuten spielte sie die Scheibe zu Lisa Schweiger, die die Torhüterin der Gäste überwand und für das erste Tor des Tages sorgte. Doch die Belgierinnen, die drei Nationalspielerinnen in ihren Reihen spielen hatten, konnten nur wenig später zum 1:1 ausgleichen. Die Scheibe lief gut durch die gegnerischen Reihen, sodass Löwen-Torhüterin Saskia Settler oftmals nur in größter Not ihr Gehäuse sauber halten konnte.

Nach der Hälfte der Spielzeit war es dann Sandra Walter, die nach Zuspiel von Sandra Vallerien für die viel umjubelte Frankfurter Führung treffen konnte. Besonders bemerkenswert war eine Aktion von Melanie Mell, die erst in der eigenen Hälfte die Scheibe eroberte, anschließend mehrere Gegenspielerinnen aussteigen ließ und letztendlich die Führung auf 3:1 ausbauen konnte.

Noch immer von diesem Treffer beflügelt dauerte es im Schlussdrittel nur zwanzig Sekunden ehe erneut Sandra Walter den Puck ins Tor beförderte und wenige Minuten einen Treffer von Sandra Vallerien vorbereitete. Das letzte Tor des Tages war jedoch den Grizzlys vorbehalten. Luisa Ruth überwand die Frankfurter Abwehr und schob die Scheibe zum 5:2-Endstand über die Linie.

Damit haben die Löwinnen die ersten Punkte auf dem Konto. Bereits nächste Woche sollen zwei Weitere folgen, wenn es zum Rückspiel in Lüttich kommt.