Mit einer 9:10 (3:3/4:2/2:5)-Niederlage kehrte unsere 1b vom Derby in Bad Nauheim zurück, nachdem man noch bis zur 57. Minute in Front lag.

Der Auftakt der Partie verlief für das neuformierte Team um Spielertrainer Stano Fatyka recht schleppend, die Bad Nauheimer waren hellwach und früh mit 2:0 in Führung. Das schien Fredy Gradl wenig zu gefallen, denn seine drei Treffer im ersten Drittel stellten den ausgeglichenen Pausenstand her.

Im zweiten Abschnitt präsentierten sich unsere Jungs so, wie man auswärts auftreten sollte: aus einer kompakten Abwehr wurde flott gespielt, viel geschossen und den Rebounds erfolgreich nachgesetzt.

Niklas Keller („Hurra, ein Keller-Tor“), Max Frank und der doppelte Philipp Laufer bescherten den jungen Löwen die mehr als verdiente Pausenführung. Kapitän Christian Wehner appellierte noch in der Kabine an seine Cracks genauso konzentriert und selbstbewusst weiter zu agieren, den eingeschlagenen Weg zum Erfolg nicht zu verlassen.

Seine Jungs beherzigten dies auch so lange wie die Kräfte reichten, zumal Vaclav Dvorak und Stano Fatyka ihre Tschechen-Power bewiesen und zweimal trafen. Doch eklatante Abwehrfehler und das Nachlassen der Kondition und Konzentration ließen die Kurstädter von Minute zu Minute besser in die Partie zurückkehren. Auch verhängten die Schiedsrichter im letzten Drittel gegen Frankfurt alleine zehn Strafminuten, besonders Daniel Hasenkampf hatte ihr Augenmerk, der gleich fünfmal in Folge in der Kühlbox Platz nahm.

Binnen 66 Sekunden erzielten die Kurstädter drei Treffer, ließen sie zum glücklichen Gewinner werden. Auch die Herausnahme von Goalie Manuel Murgas zugunsten eines weiteren Feldspielers brachte nicht die erhoffte Wende auf den Erfolg. Murgas traf an der Niederlage keine Schuld, er parierte sogar noch einen Penalty der Gastgeber, wurde von seinen Vorderleuten aber zu oft im Stich gelassen, die viel zu spät und passiv eingriffen.

Fazit: Auf Coach Fytka kommt noch viel Arbeit sowohl im konditionellen als auch taktischen Bereich zu, denn die Hessenliga ist 2017-2018 sicherlich noch ausgeglichener und stärker als im Vorjahr, lässt Nachläßigkeiten nicht zu und bestraft grobe Fehler sofort und gnadenlos.

Verteidiger-Routinier Pat Senftleben brachte es auf den Punkt:

„Mit neun Toren auswärts solltest du eigentlich gewinnen!“

Nein lieber Patrick.....MUSST!   

Die Mannschaft hat Ihre Chance auf Revanche gegen die Roten Teufel nach vier weiteren Auswärtsspielen im ersten Heimspiel am 17. November, 20:00 Uhr.