Mit einer knappen 3:4 (0:0/0:3/3:1)-Niederlage kehrte das Hessenliga-Team der Löwen Frankfurt vom Schlagerspiel beim amtierenden Hessenmeister und Tabellenführer Kassel zurück.

Leider konnten die U25-Löwen nicht in Bestbesetzung zu den Huskies reisen, sagten einige Leistungsträger noch kurzfristig ab oder waren nicht spielberichtigt. So hatte Coach Andrej Jaufmann eine kompakte Defensive verordnet, wollte den Gastgebern kein frühes Tor gestatten und seine Farben vor einem Rückstand bewahren. Das ging auch das komplette erste Drittel gut, als sich die Teams eher neutralisierten, beide Torhüter ihren Kasten sauberhalten konnten.

Doch drei Minuten im Mittelabschnitt kippten die Partie in die falsche Richtung, als die Huskies zu drei Treffern kamen und dies ihnen binnen 187 Sekunden gelang. Zu dieser Zeit verbüsste Frankfurts Spielmacher Stano Fatyka eine 2+10 Minuten Strafe und wurde als Führungsspieler schmerzlich vermisst.

Doch die Löwen gaben nicht auf, kamen im letzten Drittel durch ihren Goalgetter zu zwei Treffern, denen jedoch auch einer der Huskies in Überzahl gegenüberstand. Kurz vor Schluss nahmen die jungen Löwen ihren Torhüter Manuel Murgas vom Eis und mit Sechs gegen Fünf gelang tatsächlich noch der Anschluss, als Vaclav Dvorak fünfzehn Sekunden vor dem Ende einnetzte. Zu mehr reichte es jedoch nicht mehr und die Huskies feierten ihren glücklichen aber verdienten Sieg aufgrund eines starken Mittelabschnitts.

FAZIT: Das Spiel zeigte deutlich, wo es für Coach Andrej Jaufmann noch anzusetzen gilt, dass ein Spiel eben 60 Minuten dauert (5 € ins Phrasenschwein) und nur mit voller Konzentration der Meister zu besiegen sein wird. Die Vorfreude aus Frankfurt gilt schon jetzt dem letzten Hauptrundenspieltag, wenn Kassel zu den Löwen muss, die dann hoffentlich in Bestbesetzung auf Schlittenhunden-Jagd gehen werden.

Strafminuten: Kassel Huskies 14

Löwen Frankfurt8+10 (Fatyka)

Schiris: Kubiak, R. / Wolff, C..