Drei wichtige Zähler brachten die Löwen von ihrem Auswärtstrip zu den Eifel-Mosel Bären mit an den Main, siegten in einer Partie mit vielen Strafzeiten mit 6:3 (3:1; 1:2; 2:0) in der Bierstadt.

Von Beginn an waren die Frankfurter das dominierende Team, hatten schon in den Anfangsminuten einige Gelegenheiten, in Führung zu gehen. Die Bären machten dies besser, ihr erster gelungener Angriff führte durch Thomas Barth zum 1:0 (5. Minute). Die Löwen schüttelten die Mähne nur kurz, ließen sich nicht von ihrem Gameplan abbringen, der auf schnörkellose Kombinationen mit viel Tempo ausgelegt war. Verteidiger Daniel Hasenkampf fand als Erster die Lücke (9.), als er im Powerplay zur Stelle war und ausgleichen konnte. Eine erneute Überzahl nutzte Nesthäkchen David Lademann (11.) zur erstmaligen Führung für seine Farben.Minute 17 brachte dann eine Kuriosität, als die Löwen mit zwei Spielern in Unterzahl agierten, aber gleich zweimal den Bären den Puck wegstiebitzten. Scheiterte Marko Sakic noch beim ersten Break im Abschluss an US-Goalie Sean Broderick, nutzte er den zweiten Versuch nur Sekunden später zum 3:1.

Verdienter Vorsprung zur Pause für Frankfurt, den man in der Kabine nicht überbewertete, sich auf weitere anstrengende 40 Minuten einstellte. Die sollten auch kommen, denn nun hagelte es in der durchaus fairen Partie Strafzeiten im Minutentakt, die man besser nicht kommentieren sollte. Den Anschluss von Marcel Hirsch (29.) beantwortete Daniel Hasenkampf mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend (31.), bevor Bären-Topscorer Lukas Golumbeck in Überzahl (35.) erneut verkürzte. Doch schon zu diesem Zeitpunkt war zu sehen, dass die engagierten Bären mit ihrer 2-Block-Strategie gegen die flinken drei Reihen der Löwen konditionelle Probleme bekommen, deren hohes Tempo nicht über die komplette Spielzeit durchhalten würden.

Schon mit Beginn des Schlussabschnitts (42.) bestätigte ein schneller Konter diese These, als David Lademann einen Traumpass Marke „Genau-in-den Schläger“ von Marko Sakic spielte, der fast mühelos vollstreckte. Vaclav Dvoraks Solo (58.) beseitigte dann letzte Zweifel am Erfolg der U25 in der Eifel, zumal Goalie Dennis Schulz alles was auf seinen Kasten kam, souverän meisterte. Unser Dank gilt den netten und stets fairen Bitburger Gastgebern, die uns wie immer mit einem Kasten Gerstensaft ihres Hauptsponsors beglückten, sowie den mitgereisten Fans unserer Supporters-Crew, die auch die Unbillen der rund zweistündigen „Abkürzung“ unseres Busfahrers klaglos hinnahm.

Am kommenden Samstag kommt es nun zum Topspiel eins gegen zwei, wenn die Ej Kassel 89ers ihre Visitenkarte am Ratsweg (17.30 Uhr) abgeben, die ebenso wie die Löwen in der Aufstiegrunde noch ungeschlagen sind und ihren Titel „Hessenmeister“ verteidigen wollen.

Zuschauer: ca. 180
Schiedsrichter: J.Breckenfelder / U.Hoffmann
Strafminuten: beide jeweils 22