Die U16 der Löwen Frankfurt konnte im ersten Spiel der Saison die Ratinger Ice Aliens 97 mit 8:1 schlagen. Die Mannen um Trainer Jobst Braun verschonten mit einer Vielzahl vergebener Chancen die Gäste aus dem Rheinland vor einer dem Spielverlauf nach möglichen zweistelligen Niederlage.

Es war kein eishockeytechnischer Hochgenuss, der dem Zuschauer im ersten Saisonspiel der Löwen-Schüler geboten wurde. Zu dominant waren die Hausherren, die bereits nach anderthalb Minuten durch einen Nachschuss von Maximilian Heuser verdient mit 1:0 in Führung gingen. Gegen Ende des ersten Drittels legten dann Niklas Raugust und Leon Werner nach und stellten die hochverdiente Pausenführung zum 3:0 her.

Kapitän Jan Winter zog zu Beginn des zweiten Drittels ab und erhöhte auf 4:0. Da schien die Sache gelaufen, allerdings begannen die Löwen, das Ergebnis zu verwalten, und das ist doch wohl in jungen Eishockeyjahren eine Kunst, die nicht automatisch jeder gut beherrscht. So kamen die Ice Aliens Mitte des zweiten Drittels auf 4:1 heran und die Löwen ließen sich das Spiel ein wenig aus der Hand nehmen. Torhüterin Felicitas Gaigl zeigte eine gute Leistung über ihre gesamte Einsatzzeit und konnte die Versuche der Außerirdischen aus NRW abwehren. Erst Till Michel stellte kurz vor Ende des Drittels die beruhigende Vier-Tore-Führung wieder her. Zwischenstand 5:1.

Im letzten Drittel dann der schnelle Treffer durch Sven Vasilev. Finn Jung tat es ihm ein paar Minuten später gleich, und kurz vor Schluss erzielte Tim Vogel das Endergebnis zum 8:1. Alles in allem eine ordentliche Leistung der Löwen zum Saisonstart – aber sicher noch nicht mehr. Die Schiedsrichter pfiffen sehr kleinlich, aber behielten ihre Linie während des gesamten Spiels für beide Seiten gleich bei. Jetzt stehen den Löwen sechs Auswärtsspiele bevor. Schon der kommende Gegner Herforder EV dürfte aus anderem Holz geschnitzt sein und von den Löwen eine ganz andere Leistung verlangen, um in Westfalen etwas holen zu können.

Statistik des Spiels:

Torschützen: Maximilian Heuser, Niklas Raugust, Leon Werner, Jan Winter, Till Michel, Sven Vasilev, Finn Jung und Tim Vogel (je 1)

Strafminuten: Löwen Frankfurt 22, Ratinger Ice Aliens 24