Das Debüt der U25 in der Regionalliga misslang vollständig, beim 1:9 (0:3; 0:2; 1:4) gegen die Dinslaken Kobras erreichte keiner der Frankfurter Akteure seine Normalform. Das Fehlen einiger Leistungsträger wollen die Löwen auch nicht als billige Ausrede nehmen, denn Kranksein und Verletzungen gehören im Laufe eine Saison zu den Wegbegleitern, damit müssen alle Teams dann und wann kämpfen. Den Kobras genügte eine solide und routinierte Leistung um am Main locker die Punkte zu gewinnen, im Training unter ex-Profi Milan Vanek werden die Giftschlangen bestimmt mehr gefordert. 

Frankfurts Cheftrainer Bob Kratochvil kritisierte die fehlende Aggressivität aller Mannschaftsteile, deren ungenaues Passspiel, vermisste eine Abstimmung und Geschlossenheit der einzelnen Blöcke. Selbst der Löwen-Ehrentreffer durch Marc Schaub (51. Minute) entsprang einer feinen Einzelleistung und keinem Spielzug über mehrere Stationen, wie es Dinslaken vorführte. „Viele Spieler sind im Kopf noch in der Hessenliga, gedanklich zu langsam“ war sein Fazit der Begegnung, besonders ärgerten den Coach jedoch die vielen Strafzeiten, die seinem Team drei Gegentore bescherten, es den Kobras zusätzlich relativ einfach machten.

Die Trainingsarbeit dieser Woche wird sich an den Fehlern der Partie orientieren, denn die beiden Matches des kommenden Wochenendes sehen mit dem Heimauftritt gegen Neuwied (Freitag 20 Uhr, Eissporthalle) und in Hamm (Sonntag, 18.30 Uhr) gleich zwei Teams des engeren Favoritenkreises der Liga.

Schiedsrichter: S. Gut  -  G.Brack/L.Hering

Zuschauer:                  ca. 200

Strafminuten: 20 + 10 (FRA) / 18 (DL)