Am letzten Freitag musste man sich in einem knappen Spiel mit 2:4 (1:1; 1:2; 0:1) den Hammer Eisbären geschlagen geben, ehe es am Sonntag eine 12:2 (7:0; 3:1; 2:1) Niederlage bei den Dinslakener Kobras gab.

Am Freitag war die taktische Marschrichtung klar. Aus einer kompakten Defensive heraus wollte man Hamm ärgern und den Zahn ziehen. Einwandfrei umgesetzt und mit einem starken Jascha Strobel im Tor gelang dies sehr gut. Immer wieder konnte man einzelne Nadelstiche nach vorne setzen und so den Gegner auf Trab halten. David Lademann war es dann auch der die mutigen Löwen in Unterzahl mit 1:0 in Führung brachte. Doch erneut unnötige Strafen der Löwen ermöglichten Hamm den Ausgleich in Überzahl und so ging es mit einem Stand von 1:1 in die erste Pause.

Im zweiten Drittel konnten die Löwen dann erneut in Führung gehen. Ein Tor der Marke Pleiten, Pech und Panne für den Gästetorhüter Marius Dräger aus Hamm. Löwenspieler Florian Krowarsch wollte die Scheibe von der Mittellinie tief lupfen, diese rutschte Richtung Tor und dann sogar dem Torhüter durch die Schoner. Hamm lies sich von diesem Tor aber nicht aus dem Konzept bringen und drehte innerhalb von acht Minuten die Partie und so ging es mit 2:3 in die letzte Pause.

Im letzten Drittel zeigte Hamm dann seine spielerische Überlegenheit. Chancen über Chancen spielten Sie sich heraus, doch ein überragender Jascha Strobel verhinderte einige hochkarätige Tormöglichkeiten. Den Löwen ging ein wenig die Kraft aus und so viel das 2:4 dann trotzdem noch.

Am Sonntag wurde die Anfangsphase komplett verschlafen. Kein Biss, kein Kampf und keine Motivation. Folgerichtig lag man nach dem ersten Drittel mit 7:0 gegen die Dinslakener Kobras hinten. Nach einer deutlichen Ansprache war klar, man darf hier verlieren, aber lustlos wollte man sich nicht mehr präsentieren.

Im zweiten Drittel wurde der Kampf dann angenommen und man kam besser ins Spiel. Trotzdem war die Anzahl der Turnovers noch zu hoch und dies ermöglichtem dem Gegner viele einfache Tore. Zusätzlich gab es erneut zu viele Strafen, die bei einem eh schon kleinen Kader für zusätzlichen Ballast sorgten.

Im letzten Drittel dann ein kleines aufbäumen, aber für mehr als ein Tor durch Tim Ansink hat es nicht gereicht. Den zwischenzeitlichen Ehrentreffer erzielte David Carbone. An dieser Stelle auch eine gute Besserung an den Dinslakener Goalie Marvin Frenzel, der 1:30 min vor Ende mit einer Verletzung vom Eis geführt werden musste.

Mund abwischen! Am Wochenende gibt es die neue Möglichkeit zu Punkten wenn der Neusser EV (Freitag, 20:00 Uhr) und die Soester EG (Sonntag, 17:30 Uhr) auf der Außenfläche der Frankfurter Eissporthalle gastieren.