Am vergangenen Sonntag konnten die Löwen Frankfurt ihren ersten Heimsieg der Saison einfahren. Während es am Freitag noch eine knappe 2:5 (1:2; 1:1; 0:2) Niederlage gegen die Soester EG gab, wurden am Sonntag die ersten drei Punkte daheim eingetütet. Mit einem Spielstand von 7:4 (1:0; 4:2; 2:2) gegen den Neusser EV war der Sieg nach 60. Minuten mehr als verdient.

Doch alles der Reihe nach. Am Freitag verschliefen die Löwen wie so häufig das erste Drittel und konnten sich vor allem bei Jannis Wagner bedanken, der sie durch starke Paraden noch im Spiel hielt. David Lademann konnten im ersten Drittel etwas glücklich den Anschlusstreffer erzielen und so ging es nur mit einem 1:2 Rückstand in die erste Pause. Im zweiten und dritten Drittel konnten die Löwen zeigen welch Potenzial eigentlich in ihnen steckt. Patrick Senftleben konnte noch den 2:3 Anschlusstreffer erzielen, aber zu mehr reichte es dann nicht mehr. Das Glück des Tüchtigen sollte nicht auf Löwenseite bleiben und so ging dieses Spiel mit 2:5 verloren.

Am Sonntag dann der viel umjubelte erste Heimsieg. Endlich waren die Löwen von Beginn an wach und kamen gut ins Spiel. Marc Schaub konnte schon nach zwei Minuten die Führung erzielen und die wurde bis zum Ende des ersten Drittels nicht mehr aus der Hand gegeben.

Im zweiten Drittel dann das erlösende 2:0 durch Jere Vuorihuhta in der 28. Minute. Dann wurde der Vorhang aufgemacht für die One-Man-Show von Tim Ansink. Innerhalb von sechs Minuten schraubte er quasi im Alleingang den Spielstand auf 4:1 in die Höhe. Daniel Hasenkampf gelang es sogar auf 5:1 zu erhöhen, ehe Neuss zum zwischenzeitlichen 5:2 traf. Spannung kam aber nicht mehr auf, da die Löwen an diesem Abend einfach die bessere Mannschaft waren.

Max Levin Frank und wieder Tim Ansink konnten im dritten Drittel das 6:2 und das 7:3 erzielen. Tim Ansink erzielte damit den ersten Hattrick für die Löwen in der aktuellen Saison. Das fällige Kuscheltier gibt es zu Weihnachten. Neuss konnte noch Ergebniskosmetik betreiben und das 7:4 erzielen, aber das war es dann auch. Der erste Heimsieg war somit pünktlich zu Weihnachten unterm Baum und gibt Mut für die kommenden Aufgaben.