Am Wochenende musste die U25 der Löwen zweimal auswärts antreten. Am Samstag führte der Weg ins knapp 4 Stunden entfernte Grefrath. Sonntag stand das Spiel beim derzeitigen Tabellenführer aus Lauterbach an. Wegweisend war das Spiel am Samstag in Grefrath. Mit einer Niederlage hätte man sich alle Hoffnungen auf den Klassenerhalt zu Nichte gemacht.

Dementsprechend konzentriert starteten die Löwen gegen die Grefrather Phönixe in das Spiel. Defensiv gut agierend und im Angriff mit Nadelstichen zum Erfolg zu kommen war die Devise. Dies funktionierte hervorragend. Mit dem arg dezimierten Kader machten die Löwen die Räume im eigenen Drittel eng und überließen den Grefrathern das Spiel. Diese taten sich sichtlich schwer und kamen kaum zu nennenswerten Chancen. Harmlose Schussversuche entschärfte Janis Wagner im Löwengehäuse problemlos. Wie man Angriffe konsequent zu Ende spielt zeigte Jere Vuorihuhta den Grefrathern gleich zweimal kurz vor Ende des ersten Drittels. Mit einem Doppelschlag schoss er eine 2:0 Führung für die Löwen heraus.

Im zweiten Drittel ein unverändertes Bild. Die Löwen agierten kompakt und Grefrath rannte verzweifelt an. Zwei Mal wurde es etwas brenzliger vor Janis Wagner, der allerdings die Nerven behielt. Im Gegenzug erhöhte Michael Martaller nach einem mustergültigen Konter auf 3:0 und schockte die Phönixe. Durch eine unnötige Matchstrafe von Marcel Rost witterten die Gastgeber ihre Chance in einem 5:3 Überzahl-Spiel. Wie man es nicht machen sollte, zeigten sie dabei allerdings auch. Statt zum Abschluss zu kommen spielte man die Uhr konsequent runter und schoss in fünf Minuten Überzahl (2 min 5:3) gerade drei Mal auf das Tor der Löwen. Dennoch sollten die Grefrather zum Erfolg kommen und konnten auf 3:1 aus Löwensicht verkürzen.

Im letzten Drittel passierte nicht mehr viel und die Löwen nahmen die nächsten drei Punkte mit in die Main-Metropole. Schnell heimkommen und vorbereiten auf das Spiel am Folgetag in Lauterbach stand auf dem Programm. Für einige sogar zu schnell, sodass man Betreuer Nils Böhmer versehentlich in Grefrath vergaß und nochmal umdrehen musste, um auch Nils wieder an Board zu haben.

Am Sonntag in Lauterbach wollte man den Erfolg vom Vortag wiederholen. Jedoch musste man bereits nach 2 Minuten nach einer doppelten Unterzahl den ersten Rückschlag hinnehmen. Die Löwen ließen sich durch den Gegentreffer nicht schocken und spielten konsequent ihr Spiel, womit die Luchse erhebliche Probleme hatten. Nennenswerte Chancen waren Mangelware. Im Gegenzug kamen die Löwen durch gute Aktionen immer wieder gefährlich vor das Lauterbacher Tor. So war es erst David Lademann und anschließend Dominik Hülskopf, die Jan-Eric Obernesser im Luchse Tor überwanden. Mit einer 2:1 Führung ging es in die erste Drittelpause.

Im zweiten Drittel verlor man dann allerdings total den Faden und Lauterbach kam besser ins Spiel. Dumme Strafzeiten taten ihr Übriges und so war es eine Frage der Zeit bis zum Ausgleich. Dieser folgte prompt und die Lauterbacher ließen dem Ausgleich noch drei weitere Treffer folgen. David Lademann konnte kurz vor Drittelende noch auf 3:5 verkürzen, was nochmal Mut für das letzte Drittel geben sollte.

Dort standen die Luchse dann jedoch defensiv sicher. Die Löwen taten sich schwer den Abwehrriegel zu knacken und mussten selbst noch 2 weitere Gegentreffer zum 3:7 Endstand hinnehmen. In Summe geht der Sieg für die Luchse in Ordnung. Die Leistung aus dem ersten Drittel hat gezeigt, dass man die Lauterbacher knacken kann. Das wird das Ziel für das Rückspiel am Freitag in Frankfurt sein.  Da die DEL2 spielfrei ist hoffen wir auf reges Interesse und eine gut gefüllte Außenfläche. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr.

Am Sonntag steht bereits das nächste Heimspiel an. Um 19:30 Uhr gastieren die Realstars Bergisch-Gladbach in der großen Halle.