Nach der ersten Erfahrung mit der U16 Nationalmannschaft gegen die Weltranglistensechsten aus Tschechien im Oktober war Löwen-Spielerin Martina Schrick zum nächsten Spiel der Nationalmannschaft gegen Frankreich in Mulhouse eingeladen. Dieses Mal war nach langer Verletzungspause auch Lola Liang aus dem Löwenrudel wieder dabei, die schon einige Spiele für die Nationalmannschaft, auch für die U18, bestritten hat und somit zu den Führungsspielerrinnen im Team gehört.

Freitagmittag trafen sich die Mädels in Freiburg, um mit dem Mannschaftsbus gemeinsam anzureisen. Am Nachmittag stand direkt das erste Training auf dem Programm, in dem in erster Linie die Spielzüge für den Aufbau und fürs Überzahlspiel einstudiert wurden. Samstagmorgen gab es dann ein kurzes Anschwitzen und um 18h war Anpfiff zum Ersten der beiden Länderspiele.

Unsere Mädels gingen hoch konzentriert zu Werke und gewannen nach einer guten Mannschaftsleistung mit 2:0. Das Ergebnis spiegelt allerdings nicht die Überlegenheit der deutschen Mannschaft wider, das wollte man am Sonntagmorgen um 10 Uhr beim zweiten Spiel besser machen. Aber auch die Französinnen hatten sich viel vorgenommen und spielten deutlich physischer und ruppiger. Deutschland hielt aber gut dagegen, die Mädels besannen sich auf ihre spielerische Überlegenheit und gewannen auch dieses Spiel mit 2:0.

Dieses Mal war besonders, dass die Nationalhymne nur für den Sieger des jeweiligen Spiels abgespielt wurde und somit an beiden Tagen unsere deutsche Hymne zu hören war. Wieder ein großartiges emotionales Highlight!

Lola hat sich sofort wieder gut ins Team eingefügt und die zweite Reihe zu einem der vier Tore geführt: „Ich bin froh, dass die Verletzungen auskuriert sind und wir direkt zwei Siege mit nach Hause bringen konnten. Es hat mir riesig Spaß gemacht, wieder mit den Mädels zu spielen und ich freue mich auf die nächsten Aufgaben für Deutschland. Jetzt steht erst einmal wieder meine Mannschaft bei den Löwen im Vordergrund, auf die eine anspruchsvolle zweite Saisonhälfte wartet."

Martina hat sich als Neuling diese Saison gut im Team etabliert, und ihr wurde im persönlichen Gespräch mit dem Trainer eine gute Entwicklung attestiert. Besonders gefreut hat sie sich über die Aussage des Trainers, dass auch die U18 Trainerin bereits ein Auge auf sie geworfen habe.

Stolz auf ihre ersten Siege mit der Nationalmannschaft bleibt sie aber mit beiden Beinen auf dem Boden und weiß: „Ohne die Löwen Frankfurt wäre ich wahrscheinlich heute keine Spielerin der deutschen Nationalmannschaft. Deshalb danke ich auch heute meinem Verein und meinem Trainer für die gute Ausbildung und die Motivation jeden Tag aufs Neue wieder Eishockey spielen zu wollen und richtig Spaß dabei zu haben. Ich bin stolz auf meine Löwen Frankfurt und werde weiter alles für sie geben."