Die Serie der packenden und engen Spiele gegen die Jungfüchse vom EV Duisburg ist am Sonntag um eine weitere Partie reicher geworden. Hauchdünn mit 4:3 gewannen unsere Löwen im Rheinland und verkürzten damit den Abstand zu Platz 3 (Erfurt) und 4 (Duisburg) auf nur noch zwei Punkte. Ein wichtiger Schritt im Kampf um das Heimrecht im Viertelfinale der Playoffs.

Erstes Drittel: Keine Tore. Man fühlte sich an die torarmen, aber spannenden Spiele vor zwei Wochen erinnert. Zweites Drittel: Doppelte Unterzahl der Löwen. Autsch! Ein gefundenes Fressen für die Gastgeber, die diese Chance eiskalt zum Führungstreffer in der 33. Minute nutzten. Mit einfacher Unterzahl ging es weiter. Florian Fichtner eroberte beim Bully am Mittelkreis die Scheibe, umkurvte zwei Gegenspieler und schlenzte das Hartgummi ins rechte obere Eck. Ausgleich zum verdienten 1:1. Nikolas Junnila dann in der 36. Minute mit einem der nicht gerade häufigen Überzahltore der Löwen in dieser Saison auf Zuspiel von Felix Seiz und Eric Motisan. Ja, viele Dinge machen die Löwen richtig, das Überzahlspiel ist aber noch ausbaufähig, um es vorsichtig zu formulieren. Zweite Pause beim Spielstand von 2:1 für die Löwen.

Leif Bach traf dann auf Zuspiel von Aaron Kästle und Michael Becker Anfang des letzten Drittels zum 3:1. Alles klar damit? Nein! Die Füchse blieben dran und verkürzten zum 2:3. Florian Fichtner dann nach Pass von Felix Seiz und Nikolas Junnila zur 4:2 Führung. Alles klar damit? Nein, immer noch nicht. Duisburg verkürzte wiederum postwendend zum 4:3. Danach eine einzige Abwehrschlacht mit Strafzeit kurz vor Schluss gegen die Löwen. Duisburg zog den Torhüter. Das volle Programm! Aber die Löwen standen stabil und brachten den Vorsprung und somit drei wichtige Punkte über die Zeit. Gute Leistung dabei von Torhüter Tim Schweitzer über die gesamte Spielzeit.

Herzlichen Glückwunsch an die Mannen von Trainer Henry Wellhausen. Nächstes Wochenende eine Partie daheim gegen Bremerhaven mit der Chance, weiter Boden gutzumachen.

Statistik des Spiels:

Tore: Florian Fichtner (2), Nikolas Junnila und Leif Bach (je 1)

Strafminuten: EV Duisburg 6, Löwen Frankfurt 16